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VOLLANZEIGE #1005
Dietrich, Maria: Krisenkommunikation in medial erzeugten Krisen. Eine Untersuchung am Beispiel PEACEgerollt. Diplomarbeit, 2006. * *http://textfeld.ac.at/text/1005/

FH Joanneum Graz | Medien und Design | Journalismus und Unternehmenskommunikation
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ABSTRACT
Krisen-PR gilt als Königsdisziplin der Öffentlichkeitsarbeit. Im Dezember 2005 befand sich 25PEACES plötzlich in einer medial erzeugten Krise. Die ?Neue Kronen Zeitung? veröffentlichte einen Artikel über die Freiluftausstellung PEACEgerollt, der nicht nur negativ über die Absichten des Projekts berichtete, sondern Anschuldigungen der Pornografie enthielt und außerdem den vermeintlichen Financier, das Bundeskanzleramt, schwerwiegend angriff. Die betreuende PR-Agentur von 25PEACES hatte über Nacht das stärkste Medium des Landes als schärfsten Kritiker gegen sich. In einer medial erzeugten Krise werden ungeahnte Mechanismen in Bewegung gesetzt. Mit dieser Arbeit wurde ein Modell entwickelt, das diesen Effekt veranschaulicht und thematisiert. Die theoretischen Annahmen werden mit dem Two-Step-Flow-of-Communication Ansatz, dem Intereffikationsmodell und den Ansätzen von R.O.L.E. und R.A.C.E untermauert. Am Beispiel von PEACEgerollt werden Hypothesen aufgestellt, die durch eine Medienresonanzanalyse verifiziert bzw. falsifiziert werden. Die gesamte Arbeit wurde im Hinblick auf die Hypothese verfasst, dass PR-Kommunikatoren in Krisen von Meinungsmultiplikatoren aus deren relevanten Umfeld ausgeschlossen werden, wenn der Opinion Leader unter den Multiplikatoren ein akutes Störsignal aussendet. Die System-Umwelt-Beziehung zwischen Sender und Multiplikator wird gestört, da der Multiplikator dem Sender skeptisch gegenüber steht und ihn als unglaubwürdig erachtet. Dadurch beeinflusst der Opinion Leader sowohl den Multiplikator, als auch die Rezipienten selbst. Im Zuge dessen werden die Aufgabengebiete von PR-Akteuren geklärt, auf die Besonderheiten des Kulturmarktes eingegangen und ein Überblick über Möglichkeiten der Krisenbewältigung gegeben. Ziel der Arbeit war es, ein allgemeingültiges Modell zu medial erzeugten Krisen zu entwickeln, Hypothesen abzuleiten, Thesen zu manifestieren und somit die Forschung auf dem Gebiet der Public Relations zu bereichern und voranzutreiben.

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