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VOLLANZEIGE #1186
Hammerl, Manfred: Die Steiermark nach dem 2. Weltkrieg. Bakkalaureatsarbeit, 2004. * *http://textfeld.ac.at/text/1186/

Karl-Franzens-Universität Graz | Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften | Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte
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ABSTRACT
Die Generationen, welche den Krieg bewusst miterlebten, verließen uns in den letzten Jahrzehnten. Heute gehören jene, welche damals das Ende des Krieges als Kinder und Jugendlichen erlebten, zu unseren ältesten Mitbürgern. Zeitzeugen sind nicht mehr leicht zu finden, besonders wenn man den Anspruch stellt, umfassende und genaue Schilderungen vom damaligen Geschehen haben zu wollen. Leute, die sich entsprechend gut an das Kriegsende erinnern können, sind nun bereits 70 Jahre alt oder älter. Man kann sich daher vorstellen, dass die Zahl derer, die wertvolle Zeitdokumente in Form von Berichten über damals erlebtes kontinuierlich geringer wird. Grund genug, sich noch rechzeitig mit diesem Thema auseinander zu setzen und nach solchen Zeitzeugen zu suchen um sie zu bitten, ihre Erfahrungen mitzuteilen. Geschichtsbücher über den 2. Weltkrieg gibt es, auch sind Ton- und Filmdokumente sowie zahlreiche Schriftstücke vorhanden. Doch auch Erzählungen von Zeitzeugen, die, jede für sich, einen kleinen Teil der Wirklichkeit schildert, sind höchst interessante Quellen für die Forschung. Sie schildern nicht die großen gesellschaftlichen oder politischen Ereignisse sondern gewähren Einblick in das tägliche Leben der Befragten. Jeder Zeitzeuge von damals hätte seine eigene Geschichte über das Kriegsende zu berichten und jede dieser Geschichten würde Geschichts-, Sozial-, Wirtschafts- und Politikwissenschaftlern besseren Einblick in ein großes Thema gewähren. Solche Berichte sind für viele Menschen interessant, gerade weil der Krieg schon so lange zurückliegt und man nur allzu schnell vergisst, dass es auch Zeiten gab, in denen Strom, Telefon und Waschmaschinen Luxus waren und man sich nicht absolut frei innerhalb von Österreich bewegen konnte. So wird nun in dieser Arbeit versucht, anhand eines Interviews mit 2 Zeitzeugen, einige Momente dieser Zeit nachzustellen. Es soll hierbei untersucht werden, wie die sowjetische Armee von der einfachen Bevölkerung tatsächlich erlebt wurde. Dabei werden nicht nur Erlebnisse wiedergegeben, wie es in Büchern über diese Zeit (zB Dorner 1995, Karrer & Praßl 1995, Grasmug, Praßl & Schober 1996, Praßl 1996) üblich ist, sondern es werden die Erlebnisse auch interpretiert. Nicht die Überprüfung von Hypothesen steht hier an, sondern eher im Sinn einer explorativen Untersuchung sollen verschiedene Erlebnisse der Befragten analysiert werden. Zuvor wird allerdings noch ein Überblick über die Ereignisse in der Steiermark nach dem 2. Weltkrieg gegeben um die Erzählungen der beiden interviewten Personen besser einordnen zu können.
LITERATUR
Karner, Stefan | Schöpfer, Gerald | Teibenbacher, Peter | Rosenthal, Gabriele | Portisch, Hugo | Flick, Uwe

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BEGUTACHTERIN
Gerald Schöpfer

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