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VOLLANZEIGE #1297
Aufschnaiter, Claudia: “First you push them in, then you throw them out”: The Land Rights Struggle of the Adivasi Peoples in India with Special Reference to South India - Indigenous Strategies and the (Inter)national Law Context. Diplomarbeit, 2007. * *http://textfeld.ac.at/text/1297/

Universität Wien | Fakultät für Sozialwissenschaften | Institut für Kultur- und Sozialanthropologie
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ABSTRACT
Die äußerst heterogenen "Adi-vasi" ("ursprüngliche EinwohnerInnen") stellen de facto die indigene Bevölkerung Indiens dar, werden jedoch im nationalen Kontext (de jure) nicht als solche anerkannt. Mit rund 80 Mio. oder 8% der indischen Gesamtbevölkerung bilden sie die global größte Konzentration indigener Völker innerhalb eines Nationalstaates, d.h. rund 23% der über 300.000 indigenen Menschen weltweit. Als ethnische Minderheiten innerhalb des indischen Nationalgefüges sind die Adivasis jedoch aufgrund fehlgeleiteter Integrationsstrategien zahlreichen - offiziell positiven, real jedoch negativen - Diskriminierungen und Bedrohungen durch nationale Entwicklungsprojekte ausgesetzt, die vor allem ihr Land und ihre Landeigentumsrechte betreffen. Für die Adivasis hat ihr Land wiederum eine identitätsstiftende, überlebenswichtige Bedeutung und dessen Verteidigung hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem Kampf auf nationaler zu einem auf internationaler Ebene entwickelt. Das Hauptziel der Diplomarbeit besteht darin, sozialanthropologische Konzepte mit völkerrechtlichen zu indigenen Völkern zu verknüpfen, woraus sich folgende zentrale Forschungsfrage ergibt: Warum werden Adivasis ihres Landes bzw. ihrer Landrechte beraubt und kann internationales Menschenrecht in diesem Kontext Lösungsansätze bieten? Die zentrale Hypothese der Diplomarbeit greift diese beiden Aspekte auf: Die Adivasis und ihr Landrechtskampf können von der Tatsache profitieren, dass indigenen Völkern immer mehr positive Anerkennung im internationalen Recht zuteil wird, und dass, ausgehend von dieser Erkenntnis, konkrete Lösungsstrategien für die Landrechtsprobleme der Adivasis entwickelt werden können. Methodisch werden anhand von drei Case-Studies aus Südindien indigene Strategien und Umgangsweisen mit der prekären Landrechtssituation aufgezeigt und diese mit dem internationalen Menschenrechtsansatz verglichen. Hierbei werden einerseits die Unterschiede zwischen den verschiedenen Menschenrechtskonzeptionen (indigenen und völkerrechtlichen) beleuchtet, andererseits wie sie durch gegenseitigen Wissensaustausch voneinander profitieren können. Es kommen nicht nur ExpertInnen aus dem Völkerrecht und der Rechtsanthropologie, sondern vor allem indigene VertreterInnen zu Wort. Der Arbeit liegt ein interdisziplinärer Ansatz zugrunde und die Erkenntnisse sollen vor allem einen praktischen Wert für indigene Völker und die Menschenrechtspraxis haben.
BEGUTACHTERIN
Traude Pillai-Vetschera

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