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VOLLANZEIGE #1421
Permesser, Petra: multi.fm. Eine qualitative Analyse der Rezeption nicht-deutschsprachiger Radiosendungen anhand der Fallbeispiele Viennahu und Radio Dersim auf Radio Orange 94.0. Diplomarbeit, 2008. * *http://textfeld.ac.at/text/1421/

Universität Wien | Fakultät für Sozialwissenschaften | Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
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ABSTRACT
In einem Land, in dem sich der ORF-Hörfunkdirektor Willy Mitsche laut einer Kurzmeldung in Der Standard (01. 02. 2008, S. 33) keine türkisch- oder bosnisch-/kroatisch-/ serbischsprachigen Nachrichten in seinen Medien vorstellen kann, könnte diese Tatsache der Unterrepräsentation von migrantischen Minderheiten in den österreichischen Medien ungefragt akzeptiert werden. Oder man kann sich auf die Suche nach gallischen Dörfern machen, die sich gegen das ORF- und das Sprachmonopol stellen. Den Versuch, das mediale Zerrbild der österreichischen Gesellschaft, in dem Sprachminderheiten so gut wie ausgeklammert werden, zu entzerren, bestreiten neben einer Vielzahl weiterer Institutionen (vgl. Steinert/Peissl/Weiss 2006) die Freien Radios. Seit knapp zehn Jahren senden die Freien Radios nun auf legalen, eigenen Frequenzen und versuchen seit Anbeginn, in den Medien unterrepräsentierten Gruppen eine Plattform zu bieten (vgl. VFRÖ Charta 2007). Wie konnten sie sich damit in migrantischen Zielgruppen etablieren? Der Titel "multi.fm" ist bewusst provokativ gewählt, beschäftigen sich doch soziologische Diskurse nicht mehr mit multikulturellen Parallelgesellschaften, sondern haben als Idealbild eine interkulturelle Gesellschaft entwickelt. (vgl. Initiative Minderheiten 2007) Die österreichische Medienlandschaft hingegen bildet diese Tatsache nicht einmal mit einem multikulturellen Anspruch ab. Die vorliegende Arbeit versucht der Frage der Akzeptanz und Nutzung nicht-deutschsprachiger Radiosendungen nachzugehen. Anhand qualitativer Interviews mit HörerInnen der ungarischsprachigen Sendung Viennahu und der kurdischsprachigen Sendung Radio Dersim wird die forschungsleitende Frage "Wie bewerten und rezipieren HörerInnen nicht-deutschsprachige Radiosendungen in den Freien Radios Österreichs?" beantwortet und anhand der qualitativen Analyse nach Bohnsack eine NutzerInnen-Typologie entwickelt
BEGUTACHTERIN
Petra Herczeg

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