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Mit dem Download akzeptieren sie die AGB von mnemopol/ textfeld. ABSTRACTDie Begrifflichkeiten Prekarisierung - Prekariat - Prekarität sind mittlerweile zentrale Kategorien der Analyse sozialer Ungleichheit. Sowohl innerhalb der Sozialwissenschaften, als auch in der Terminologie von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen wird von Prekarisierung von Erwerbsarbeit gesprochen, wenn es darum geht, die Verschlechterung von Arbeitsbedingungen als Begleiterscheinung neoliberaler Wirtschaftspolitik anzuprangern. Im Rahmen dieser Arbeit gehe ich der Frage nach was Prekarität im Zusammenhang mit Erwerbsarbeit ausmacht. Welche Kriterien rechtfertigen es, von prekären Arbeitsverhältnissen zu sprechen und wie weit verbreitet sind diese in Österreich? Auf der empirisch beobachtbaren Ebene liegt der Fokus auf der in den letzten Jahren signifikanten Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse. Anschließend werden die Konsequenzen dieser arbeitsweltlichen Entwicklung auf Mechanismen der politischen Teilhabe in den Blick genommen. Die bisher praktizierten Formen poltischer Interessenvertretung der ArbeitnehmerInnen - und damit Institutionen wie der ÖGB - geraten durch die rasante Veränderung der Beschäftigungs- und Lebenslagen ihrer Klientel zweifellos unter Reformdruck. Aber führen die Folgewirkungen der Atypisierung von Erwerbsarbeit zwangsläufig zu Individualisierung und Entsolidarisierung unter den ArbeitnehmerInnen? Wie und von wem kann einer schleichenden Entwertung der Prozesse kollektiver, demokratischer Mitbestimmung am Arbeitsplatz entgegengewirkt werden?
LITERATURMühlberger, Ulrike | Haidinger, Bettina | Deppe, Frank | Castel, Robert | Bologna, Sergio | Sennet Richard | Dackweiler, Regina-Maria | Bourdieu, Pierre | Fink, Marcel | Pernicka, SusanneKlick auf die Person, um andere Texte anzuzeigen, die sich auf sie beziehen. BEGUTACHTERINErna M. AppeltKlick auf die Person, um Texte anzuzeigen, die von der gleichen Person begutachtet wurden
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Seit 06.03.2009 auf textfeld |
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