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VOLLANZEIGE #1484
Etzenberger, Daniela: Working Poor in Österreich. Zwischen Erwerbstätigkeit, Armut und unzureichender sozialstaatlicher Sicherung. Diplomarbeit, 2008. * *http://textfeld.ac.at/text/1484/

FH Campus Wien | Soziales | Sozialarbeit
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ABSTRACT
Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Veränderungen zeichnet sich eine zunehmende Prekarisierung von Erwerbsarbeit ab. Unter diesen Rahmenbedingungen vermag Erwerbsarbeit jedoch nicht mehr jenes Versprechen einzulösen, das sie seit der Einführung der an sie geknüpften sozialstaatlichen Sicherungsarrangements lange Zeit zu garantieren schien: soziale Teilhabe. Erwerbsarbeit erweist sich damit immer weniger als "Schlüssel" zur Lösung des Armutsproblems. Working Poor, also Armut trotz Erwerbstätigkeit, stellt in diesem Kontext keine Seltenheit mehr dar. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Risiken und Defizite des herrschenden sozialstaatlichen Sicherungssystems aufzuzeigen. Zu diesem Zweck erfolgte eine Literaturrecherche und -analyse zu den Themen "Erwerbsarbeit", "Prekarisierung", "Armut" und "Sozialstaat". Ebenso wurde auf der Grundlage von quantitativem Datenmaterial die Working-Poor-Situation in Österreich in den Blick genommen, um in Erfahrung zu bringen, welche Personen- und Erwerbstätigengruppen bzw. welche Haushaltstypen diesbezüglich besonders gefährdet sind. Die Ergebnisse wurden schließlich in Kontext mit den arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Regelungen sowie mit den sozialhilferechtlichen Bestimmungen und deren Umsetzung in der Verwaltungspraxis gestellt. Es konnte herausgefunden werden, dass Working Poor häufig nur unzureichend von den Schutzregelungen des Arbeitsrechts erfasst werden und außerdem einen benachteiligten Zugang zu den Leistungen aus der Sozialversicherung aufweisen. Immer mehr sind deswegen entweder bereits während aufrechter Erwerbstätigkeit oder im Fall des Arbeitsplatzverlustes auf Sozialhilfe angewiesen. Diese scheint jedoch nur bedingt Abhilfe bei Armut trotz Erwerbstätigkeit schaffen zu können. Wie deshalb künftig die Chancen für eine gesicherte soziale Teilhabe stehen werden, könnte somit wesentlich von der Sozialen Arbeit abhängen.
SCHLAGWÖRTER
Arbeit | Arbeitsgesellschaft | Arbeitsmarkt | Arbeitsmarktentwicklung | Arbeitsmarktentwicklungen | Arbeitsmarktpolitik | Arbeitsmarkttrend | Arbeitsmarkttrends | Arbeitsrecht | Armut | Armutsgrenze | Austria | Bedarfsorientierte Mindestsicherung | EU | Entwicklung | Erwerbsarbeit | Erwerbsarbeitsgesellschaft | Erwerbsgesellschaft | Erwerbstätigkeit | Flexibilisierung | Flexicurity | Grundsicherung | Lohn | Lohndumping | Mindestsicherung | Niedriglohn | Niedriglohnbeschäftigung | Prekarisierung | Prekarität | Reallohn | Sozialarbeit | Soziale Arbeit | Sozialhilfe | Sozialpolitik | Sozialrecht | Sozialstaat | Sozialversicherung | Sozialversicherung | Sozioökonomie | Statistik | Trend | Trends | Veränderung | Veränderungen | Wirtschaft | Wohlfahrtsstaat | arbeitsmarktpolitisch | atypisch | atypische Beschäftigung | flexible Beschäftigung | flexibler Arbeitsmarkt | poor | poverty | prekär | prekäre Arbeit | prekäre Beschäftigung | working | working poor | Ökonomie
BEGUTACHTERIN
Elisabeth Hammer, Marc Diebäcker

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