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VOLLANZEIGE #1525
Konrath, Michaela: Die diskursive Konstruktion von Afrika und AfrikanerInnen in der „Kronen-Zeitung“. Eine soziologische Analyse der Nachrichtenberichterstattung im zweiten Halbjahr 2007“. Diplomarbeit, 2009. * *http://textfeld.ac.at/text/1525/

Universität Wien | Fakultät für Sozialwissenschaften | Institut für Soziologie
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ABSTRACT
Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welche Wirklichkeit zu Afrika und AfrikanerInnen im medialen Diskurs konstruiert wird. Den theoretischen Hintergrund bilden einerseits diskurstheoretische Ansätze, wobei jenem von Michel Foucault eine besondere Beachtung zuteil wird, da sich das Diskursverständnis dieser Arbeit primär an ihm orientiert. Eine weitere Grundlage bilden konstruktivistische Theoriemodelle, deren wesentliche Annahme in Bezug auf Massenmedien darin besteht, dass Wirklichkeit durch diese nicht abgebildet werden kann, sondern immer selbst ein Konstrukt ist, das in institutionelle, redaktionelle und kulturelle Kontexte eingebettet ist. Ein besonderer Fokus liegt auf Nachrichten als Darstellungsform für Medienangebote, deren wirklichkeitskonstituierender Aspekt vor allem hinsichtlich des Kriteriums der Objektivität zur Diskussion gestellt wird. Eine Beschäftigung mit Afrika und AfrikanerInnen erfolgt primär auf einer empirischen Ebene, wobei das Interesse dafür, welchen Beitrag Massenmedien durch ihre Berichterstattung zu einer Diskriminierung von AfrikanerInnen in Österreich leisten, die Motivation für diese Forschungsarbeit darstellt. Die "Kronen-Zeitung" wurde als österreichische Tageszeitung mit der größten LeserInnenschaft als Diskursebene ausgewählt und mittels des Verfahrens der Kritischen Diskursanalyse nach Siegfried Jäger einer empirischen Untersuchung unterzogen. Analysiert wurden all jene Artikel, die der Darstellungsform der Nachrichtenberichterstattung zugeordnet werden konnten und im Zeitraum vom 01. Juli 2007 bis zum 31. Dezember 2007 erschienen sind. Die Ergebnisse dieser empirischen Auseinandersetzung erwiesen sich insofern als brisant, als sich zeigte, dass die "Kronen-Zeitung" nicht nur zu einer Diskriminierung von AfrikanerInnen beiträgt, sondern durch ihre durchwegs negative Berichterstattung, im Zuge derer emotional aufbereitete Themen wie unerwünschte Zuwanderung, Kriminalität, Gewalt, Krieg, Unterentwicklung etc. vorherrschten, eine solche selbst betreibt und fördert. Es stellte sich heraus, dass im Diskurs zu Afrika und AfrikanerInnen eine Wirklichkeit konstruiert wird, die geprägt ist von einer grundlegenden Differenzierung zwischen "den Eigenen", also der österreichischen Mehrheitsgesellschaft, und "den Anderen", den als solchen konstruierten "afrikanischen Fremden" in Österreich und auf dem afrikanischen Kontinent.
LITERATUR
Bruck, Peter | Luhmann, Niklas | Foucault, Michel | Jäger, Siegfried | Fidler, Harald | Keller, Reiner

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BEGUTACHTERIN
Eva Flicker

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