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Mit dem Download akzeptieren sie die AGB von mnemopol/ textfeld. ABSTRACTDie vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welche Wirklichkeit zu Afrika und AfrikanerInnen
im medialen Diskurs konstruiert wird. Den theoretischen Hintergrund bilden einerseits
diskurstheoretische Ansätze, wobei jenem von Michel Foucault eine besondere Beachtung
zuteil wird, da sich das Diskursverständnis dieser Arbeit primär an ihm orientiert. Eine
weitere Grundlage bilden konstruktivistische Theoriemodelle, deren wesentliche Annahme in
Bezug auf Massenmedien darin besteht, dass Wirklichkeit durch diese nicht abgebildet
werden kann, sondern immer selbst ein Konstrukt ist, das in institutionelle, redaktionelle und
kulturelle Kontexte eingebettet ist. Ein besonderer Fokus liegt auf Nachrichten als
Darstellungsform für Medienangebote, deren wirklichkeitskonstituierender Aspekt vor allem
hinsichtlich des Kriteriums der Objektivität zur Diskussion gestellt wird. Eine Beschäftigung
mit Afrika und AfrikanerInnen erfolgt primär auf einer empirischen Ebene, wobei das
Interesse dafür, welchen Beitrag Massenmedien durch ihre Berichterstattung zu einer
Diskriminierung von AfrikanerInnen in Österreich leisten, die Motivation für diese
Forschungsarbeit darstellt. Die "Kronen-Zeitung" wurde als österreichische Tageszeitung mit
der größten LeserInnenschaft als Diskursebene ausgewählt und mittels des Verfahrens der
Kritischen Diskursanalyse nach Siegfried Jäger einer empirischen Untersuchung unterzogen.
Analysiert wurden all jene Artikel, die der Darstellungsform der Nachrichtenberichterstattung
zugeordnet werden konnten und im Zeitraum vom 01. Juli 2007 bis zum 31. Dezember 2007
erschienen sind. Die Ergebnisse dieser empirischen Auseinandersetzung erwiesen sich
insofern als brisant, als sich zeigte, dass die "Kronen-Zeitung" nicht nur zu einer
Diskriminierung von AfrikanerInnen beiträgt, sondern durch ihre durchwegs negative
Berichterstattung, im Zuge derer emotional aufbereitete Themen wie unerwünschte
Zuwanderung, Kriminalität, Gewalt, Krieg, Unterentwicklung etc. vorherrschten, eine solche
selbst betreibt und fördert. Es stellte sich heraus, dass im Diskurs zu Afrika und
AfrikanerInnen eine Wirklichkeit konstruiert wird, die geprägt ist von einer grundlegenden
Differenzierung zwischen "den Eigenen", also der österreichischen Mehrheitsgesellschaft,
und "den Anderen", den als solchen konstruierten "afrikanischen Fremden" in Österreich und
auf dem afrikanischen Kontinent. BEGUTACHTERINEva FlickerKlick auf die Person, um Texte anzuzeigen, die von der gleichen Person begutachtet wurden
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