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VOLLANZEIGE #1533
Horninger, Katja: Bezahlte Wahrheiten. Eine Bestandsaufnahme. Dissertation, 2008. * *http://textfeld.ac.at/text/1533/

Universität Wien | Fakultät für Sozialwissenschaften | Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
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ABSTRACT
In Printmedien ist das klassische Inserat heute nicht mehr der einzige Weg, um Werbebotschaften zu kommunizieren. Vielfältige Werbeformen sind entstanden, die Grauzonen zwischen redaktionellen Beiträgen und Werbung dehnen sich aus. Eine systematische Aufarbeitung des Untersuchungsgegenstands "Schleichwerbung" in österreichischen Tageszeitungen ist jedoch bislang ausgeblieben. Diese Arbeit will daher einen Beitrag dazu leisten, diese Lücke in der kommunikationswissenschaftlichen Forschung zu schließen. Als ein interdisziplinäres Phänomen wird "Schleichwerbung" nicht ausschließlich über einen kommunikationswissenschaftlichen Zugang analysiert. Ebenso ist eine ökonomische Annäherung an das Thema notwendig sowie ein normativer Bezugsrahmen, der juristische Grundlagen und ethische Normen berücksichtigt. Der Untersuchungsgegenstand "Schleichwerbung" wird vor dem Hintergrund der zunehmenden Ökonomisierung der Medien betrachtet. Dabei werden Ursachen und Konsequenzen dieser Entwicklung, insbesondere für Journalismus und Gesellschaft, analysiert. "Schleichwerbung" wird als eine Folge der Ökonomisierung auf der Ebene der Medieninhalte verstanden und problematisiert. Im österreichischen Mediengesetz ist die Trennung von werbenden und redaktionellen Inhalten mit § 26 geregelt. Zudem gibt es eine freiwillige Selbstregulierung in Form von ethischen Selbstverpflichtungen. Die Ergebnisse der im Zeitraum einer künstlichen Woche in allen österreichischen Tageszeitungen durchgeführten Inhaltsanalyse machen deutlich: Die Medienrealität sieht anders aus, als die zahlreichen Regelungsversuche vermuten lassen. Demnach findet sich in fast allen Tageszeitungen "Schleichwerbung". Als "Schleichwerbung" werden dabei Beiträge verstanden, die werbende und redaktionelle Inhalte vermischen und für den Leser irreführend sind. Die Untersuchung zeigt damit, dass es als Folge der Ökonomisierung der Medien auf der Inhaltsebene in den österreichischen Tageszeitungen zu "Schleichwerbung" kommt. Im Rahmen der Ergebnisinterpretation wird die Ökonomisierung jedoch nicht als einziges Erklärungsmodell beschrieben. Mögliche Erklärungsansätze liefern beispielsweise auch Aspekte der Aufmerksamkeitsökonomie. Die Arbeit schließt mit einem Fazit und stellt mögliche Konsequenzen der Untersuchungsergebnisse für Gesetzgebung, Kommunikationspraxis und Ausbildung, Selbstkontrolle sowie kommunikationswissenschaftliche Forschung zur Diskussion.
LITERATUR
Baerns, Barbara | Heinrich, Jürgen | Altmeppen, Klaus-Dieter | Kiefer, Marie-Luise | Korn, Gottfried

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BEGUTACHTERIN
Wolfgang R. Langenbucher / Hannes Haas

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