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VOLLANZEIGE #1545
Greilinger, Philipp Georg: Kosovo und Serbien: Von der Gemeinsamkeit zur Einsamkeit. Eine Untersuchung der Re-Nationalisierung in Serbien im Lichte der Auseinandersetzungen um Kosovo. Diplomarbeit, 2009. * *http://textfeld.ac.at/text/1545/

Universität Wien | Fakultät für Sozialwissenschaften | Institut für Politikwissenschaft
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ABSTRACT
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Re-Nationalisierung in Serbien im Lichte der Auseinandersetzungen um das Kosovo. Ausgehend von einer wissenschaftlichen Definition des Begriffs "Nation" und "Nationalismus" ist es das zentrale Anliegen der Arbeit, basierend auf einer historischen Betrachtungsweise der Beziehungen zwischen Serbien und dem Kosovo, tiefer liegende Konfliktebenen politischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Natur begreifbar zu machen. Die Hauptthese der Arbeit geht demnach der zentralen Fragestellung nach, inwiefern eine historische Dimension des Konflikts zwischen Serben und Albanern im Kosovo besteht oder etwaige andere Faktoren dieses Konfliktverhältnis determinieren. Innenpolitisch werden im Zuge der Analyse verschiedene Machtsäulen des Regimes Slobodan Miloševićs hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Re-Nationalisierung in Serbien ab den 1980er Jahren untersucht, sowie die Frage dahingehend gestellt, ob der Zerfall der Sozialistisch Föderativen Republik Jugoslawien (SFRJ) Ende der 1980er Jahre einen unumgänglichen Fortsetzungsprozess in Bezug auf den weltweiten Zusammenbruch realsozialistischer Systeme darstellte oder ob es sich um einen von jugoslawischen Eliten bewusst gewählten Weg handelte, der letzten Endes in den kriegerischen Auseinandersetzungen auf jugoslawischem Territorium in den 1990er Jahren gipfelte. The present diploma thesis deals with the re-nationalization in Serbia in light of the debates over the Kosovo issue. Aiming at an academic definition of the terms "nation” as well as "nationalism”, it is the main concern of this work, which is based on the relations between Serbia and Kosovo from a historical perspective, to analyze the deep seated levels of conflict referring to political, economic and social components. The central assumption of the paper regards the question: is there a historical dimension in the conflict between Serbs and Albanians in Kosovo, or do other factors determine this conflict situation. In the course of the analysis, different sources of power of the regime of Slobodan Milošević will be tested for their implication and relevance in the emerging re-nationalization in Serbia during the 1980"s, but also to raise the question if the collapse of the Socialist Federal Republic of Yugoslavia (SFRY) at the end of the 1980"s has to be seen in the light of an unavoidable process of continuation in sense of the global breakdown of state socialist systems, or as a conscious awareness by Yugoslav elites, which resulted in the Yugoslav Wars of secession in the 1990"s.  
BEGUTACHTERIN
Dieter Segert

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