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VOLLANZEIGE #1569
Meier, Stefan: Internetnutzung und Medienkompetenz. Schlüsselqualifikationen im digitalen Zeitalter. Bakkalaureatsarbeit, 2009. * *http://textfeld.ac.at/text/1569/

Universität Wien | Fakultät für Sozialwissenschaften | Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
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ABSTRACT
Das Internet hat sich während des vergangenen Jahrzehnts langsam zum Leitmedium der heutigen Informationsgesellschaft entwickelt. Die vielen neuen Möglichkeiten, die sich durch die Internetnutzung ergeben - sei es nun für Kommunikation, Information oder schlicht Unterhaltung - stellen die User vor die Frage, wie sie denn am besten damit umgehen sollen. Wie können Medien effizient genutzt werden? Gibt es einen richtigen und falschen Umgang? Die Medienpädagogik bemüht sich mit ihrem Begriff der Medienkompetenz um eine Antwort, allen voran der Pädagoge Dieter Baacke, der schon in den 1970er-Jahren für eine kritische und effiziente Mediennutzung plädierte. Andere Wissenschaftler taten es ihm gleich und entwickelten bis dato verschiedene Medienkompetenzkonzepte, die alle die Emanzipation des Rezipienten als Zielvorstellung beinhalten. In dieser wissenschaftlichen Arbeit geht es um die Zusammenhänge zwischen Internetnutzung und Medienkompetenz und die Frage, ob denn eine häufige Nutzung unweigerlich auch zu einer Steigerung der Kompetenz führt und unter welchen Umständen dies der Fall ist. Durch die Darlegung verschiedener Medienkompetenzkonzepte, deren kritischer Beleuchtung und durch Verknüpfung mit den Besonderheiten der heutigen Internetnutzung wird versucht darzulegen, welche Chancen und Gefahren auf dem Weg zu medienkompetentem Internetgebrauch zu erwarten sind. Der Nutzenansatz der Kommunikationswissenschaft geht von aktiven Rezipienten aus, die Medien ihren Bedürfnissen entsprechend nutzen, um dadurch eine Art Belohnung zu erfahren. Diese Grundannahme führt in vorliegender Arbeit dazu, die Internetnutzung im Lichte von Partizipation, implizitem Selbstlernen und Fähigkeitsvermittlung zu betrachten. Der empirische Teil beinhaltet qualitative Interviews mit Studenten, die langjährige Internetuser sind. Sie wurden zu ihrem Nutzungsverhalten, zum angenommenen Zusammenhang zwischen Internet und Lernen und zum Begriff Medienkompetenz befragt. Außerdem wurden sie zur Selbstkritik ihrer Nutzungsgewohnheiten aufgefordert. Die Auswertung zeigt, dass der Umgang mit Online-Medien und computervermittelter Kommunikation meist eher ritualisiert und unreflektiert geschieht, zumindest in den vorliegenden Fällen. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Untersuchung werden schlussendlich mit der vorhandenen Theorie verknüpft. Es resultieren einige Hypothesen über den Zusammenhang zwischen Internetnutzung und Medienkompetenz, unter anderem ein Wachstumsmodell von medienkompetenter Internetnutzung - kurz Internetnutzungskompetenz.
BEGUTACHTERIN
Josef Trappel

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