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VOLLANZEIGE #1631
Faisst, Anne Marie: Empowerment-Ansätze in den Internationalen Organisationen. Vom radikalen Ansatz zum Werkzeug von Entwicklungsplanung. Seminararbeit, 2009. * *http://textfeld.ac.at/text/1631/

Universität Wien | Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät | Institut für Geschichte
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ABSTRACT
Als Mitglieder des Netzwerkes "Development Alternatives with Women for a New Era"(DAWN) Mitte der 1980er ihr Konzept von Empowerment vorstellten, erregte dieser Ansatz viel Aufmerksamkeit, vor allem in Kreisen von NGOs. Die Publikation von Gita Sen und Caren Grown "Development, Crisis and Alternative Visions: Third World Women's Perspectives" wurde zum Manifest für einen völlig neuen Ansatz der Frauenförderung. Inspiriert durch die Black Power Bewegung in den USA und Paulo Freires "Bildung als Praxis zur Freiheit" überprüft der Ansatz von DAWN grundlegend hegemoniale Entwicklungsmuster und zieht diese in Zweifel. Obendrein fordert er eine radikale Veränderung der EZA und stellt das neokoloniale Herrschaftssystem in Frage. Neu war auch die Kritik an westlichen FeministInnen und deren Rolle im postkolonialen Zeitalter. Wichtig war, dass seitens DAWN Sexismus als nur eine Form der Unterdrückung begriffen wurde und sich die drei "Ismen": sexism, classism, racism ineinander verschränkten und verstärkten. Entscheidend war eine kollektive Machtbildung "von unten"(bottom-up). Mit ihrem basisdemokratischen Ansatz wurden so bisher herrschende (feministische) Entwicklungsparadigmen entschieden abgelehnt. Als die Weltbankexpertin Caroline Moser 1993 ihre Publikation "Gender Planning and Development: Theory, Practice and Training" vorstellte, machte sie den ursprünglich radikalen Empowerment-Ansatz von DAWN salonfähig. Empowerment wurde zu einem schwammigen offenen Begriff, der fortan Bestandteil von Genderplanung und Entwicklungsplanung wurde, seine politische Botschaft aber weitestgehend verlor. Ich untersuche in meiner Seminararbeit den Weg des Begriffs "Empowerment" vom radikalen Ansatz zu einem Instrument der Genderplanung in den Internationalen Organisationen.
BEGUTACHTERIN
Susan Zimmermann

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