|
 |

Mit dem Download akzeptieren sie die AGB von mnemopol/ textfeld. ABSTRACTDie Kultur- und Sozialanthropologie ist eine Disziplin, deren Ziel es ist andere Perspektiven einzunehmen und mit einzubeziehen; das, was oft normal erscheint zu hinterfragen und gleichzeitig Alternativen aufzuzeigen. Konzepte wie "Rasse", wurden daher von der Disziplin aus dem natürlichen und prädiskursiven Bereich geholt und dekonstruiert. In diesem Gedanken sehe ich eine Parallele zwischen der Kultur- und Sozialanthropologie und der Queer Theory. Die vorliegende Arbeit soll daher Möglichkeiten und Räume erschließen in denen eine Zusammenarbeit der Queer Theory und der Kultur- und Sozialanthropologie lohnend und wichtig ist. Dabei liegt der Fokus auf der Thematisierung und Reflexion des biologischen Geschlechtes. Als Basis für diesen Dialog dient ein historischer Rückblick der zeigen soll wie einerseits der Körper und andererseits das Geschlecht innerhalb der Anthropologie thematisiert und theoretisiert wurde. Im Sinne einer von Michel Foucault geprägten Archäologie des Wissens soll Judith Butlers theoretisches Konzept der normativen Zweigeschlechtlichkeit in die historische Wissensproduktion eingebettet werden um sich diesem Wissen kritisch zu nähern. Aufbauend auf der theoretischen Auseinandersetzung sollen neue Forschungsfelder einer Queer Anthropology benannt werden um die propagierte Zweigeschlechtlichkeit innerhalb der Disziplin aufzubrechen und ein Umdenken zu ermöglichen.
|
 |
Seit 07.09.2010 auf textfeld |
 |
ONLINE PUBLISHING |
 |
|