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VOLLANZEIGE #1711
Klawatsch, Richard: Partizipation im Notquartier? Das Mitbestimmungsrecht wohnungsloser Männer in der Wiener Wohnungslosenhilfe. Diplomarbeit, 2009. * *http://textfeld.ac.at/text/1711/

FH Campus Wien | Soziales | Sozialarbeit (im städtischen Raum)
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ABSTRACT
Die Arbeit widmet sich der Frage "Wie ist es um die Mitbestimmung wohnungsloser Männer in den Quartieren der Wiener Wohnungslosenhilfe bestellt?" Das Forschungsfeld, die Notquartiere der Wiener Wohnungslosenhilfe, sollte auf bestehende Formen von Partizipation untersucht werden. Der empirische Teil dieser Diplomarbeit basiert auf sowohl quantitativer als auch qualitativer Forschung. Im Anschluss an eine quantitative Nächtigerbefragung wurden sieben Interviews geführt, sowohl mit VertreterInnen der Gruppe "Personal", als auch mit zwei Nächtigern. Es existiert in den Häusern seitens der Nächtiger ein großer Wunsch nach Mitbestimmung und Mitgestaltung. Auch dort, wo keine expliziten Angebote der Mitarbeit in den Häusern gegeben sind gaben Nächtiger an, dass es möglich sei sich zu Engagieren. Überraschend war das Ergebnis, dass 30 bis 40% der Befragten den Aufenthalt im Notquartier nicht als Belastung empfinden. Die Frage ob ein Stigma mit der Unterbringung in einem Notquartier einhergeht beantworteten zwischen 60 und 70% der Teilnehmenden positiv. Die Interviews mit Personal und Nächtigern lieferten interessante Ergebnisse. Dazu zählt unter anderem, dass die interviewten Nächtiger zwar persönlich den Wunsch nach Mitgestaltung der Häuser bergen, gleichzeitig aber die Möglichkeit einer flächendeckenden Schaffung von Angeboten bezweifeln. Im Rahmen der Befragung des Personals kam zu Tage, dass dem Thema besonders von den interviewten Sozialarbeitern keine besondere Priorität eingeräumt wird. Die InterviewpartnerInnen ohne sozialarbeiterischen Hintergrund zeigten sich offener dem Thema gegenüber. Erwartungen an die Ermöglichung von Partizipation bestehen in einer Selbstwertsteigerung der Nächtiger und Konfliktprävention. Die ebenso geäußerten Befürchtungen und Vorbehalte könnten mit folgenden Mitteln ausgeräumt werden: Widmung von Teilbudgets, verstärkte Vernetzung und Information zum Thema, Durchführung von Pilotprojekten mit anschließender Evaluierung. Die Arbeit zeigt, dass im Forschungsfeld keine expliziten Partizipationsmöglichkeiten bestehen.
FACHBEREICH[E]
Sozialarbeit
LITERATUR
maeder, christoph | Blum, Elisabeth | schoibl, heinz | nadai, eva

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BEGUTACHTERIN
Franz Sedlak

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