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VOLLANZEIGE #1875
Brugner, Philipp: Zu den verschiedenen Bedeutungen von Glasnost und Perestroika für DDR-Politik und -Gesellschaft. Andere Abschlussarbeit, 2010. * *http://textfeld.ac.at/text/1875/

Universität Wien | Fakultät für Sozialwissenschaften | Institut für Politikwissenschaft
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ABSTRACT
Michail Gorbatschow wurde am 12.März 1985 Generalsekretär der KPdSU (= Kommunistische Partei der Sowjetunion) und in weiterer Folge ab 1990 zum Staatspräsident der Sowjetunion (=SU) gewählt. Mit ihm änderte sich sowohl die theoretische, als auch die praktische Ausrichtung der sowjetischen Politik eklatant. Die beiden Schlagworte "Glasnost" (=Transparenz) und "Perestroika" (=Umbau) machten seine politische Arbeit berühmt. Von Anfang an war es das Ziel Michail Gorbatschows, die Sowjetunion politisch und wirtschaftlich umzubauen. Er lockerte das starre kommunistische System auf und ermöglichte es somit auch erstmals der freien Marktwirtschaft, in der Sowjetunion Fuß zu fassen. Die Reformpolitik von Perestroika und Glasnost führte sogar dazu, dass sich die Sowjetunion als Staat auflöste. Ob Gorbatschow dies beabsichtigte, oder er von der Wucht seiner Maßnahmen doch etwas überrascht war, wird bis dato diskutiert. Michel Aymerich schreibt z.B., dass die Perestroika anfänglich ein Versuch gewesen sei, die in die Krise geratenen bürokratischen Strukturen in der Sowjetunion effektiver zu machen. Das würde klar dafür sprechen, dass die Perestroika lediglich eine Adaptierung und keinen Umsturz des Systems bewirken sollte. Faktum aber ist, dass die Sowjetunion unter Michail Gorbatschow zu existieren aufhörte und 69 Jahre sowjetisch-kommunistischer Geschichte damit ein Ende fanden. Abgesehen von den Umbrüchen, die es in der Sowjetunion unter Gorbatschow gegeben hat, möchte ich mich in meiner Arbeit aber ganz auf jene in der DDR (=Deutsche Demokratische Republik) konzentrieren. Laut Barbara von Ow ließen sich die RGW-Staaten (=Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe; wirtschaftlicher Zusammenschluss der sozialistischen Staaten unter der Führung der Sowjetunion; Anm. meinerseits) in ihren Haltungen gegenüber der sowjetischen Reformpolitik in verschiedene Gruppen unterteilen: So hätten z.B. Ungarn und Polen Perestroika und Glasnost kopiert, die DDR dieser Reformpolitik aber gänzlich die kalte Schulter gezeigt. Anhand einiger Reform-Beispiele möchte ich prüfen, ob diese neue Politik wirklich so pauschal abgelehnt wurde. Meine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Rolle der DDR-Zivilgesellschaft. Hier steht für mich eine bestimme Fragestellung im Vordergrund: Wie sah die eigene Reaktion der DDR-Bürger/innen auf die Perestroika und Glasnost im ständigen Zeitverlauf aus?
LITERATUR
Schroeder, Friedrich-Christian | Ow von, Barbara | Oldenburg, Fred | Nepit, Alexandra | Kim, Hak-Sung | Aymerich, Michel | Süß, Walter | Wettig, Gerhard

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BEGUTACHTERIN
Michael Meznik

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