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VOLLANZEIGE #1876
Brugner, Philipp: Zivilgesellschaft in Indien - ein methodischer Versuch der Beschreibung. Seminararbeit, 2010. * *http://textfeld.ac.at/text/1876/

Universität Wien | Fakultät für Sozialwissenschaften | Institut für Politikwissenschaft
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ABSTRACT
Indien gilt seit seiner Unabhängigkeit 1947 als eine stabile Demokratie im westlichen Sinne. Und mehr und mehr hat sich das Land zu einem "global player" entwickelt, das heißt zu einem weltpolitischen Akteur, der in einem Zug mit den USA, China, der EU und anderen genannt wird. Damit einher geht in Indien auch der wirtschaftliche Aufschwung: Seit den 1970er Jahren stieg das BIP (Bruttoinlandsprodukt) als Leistungsgröße für die Entwicklung der indischen Volkswirtschaft kontinuierlich an. Gleichzeitig hat Indien aber auch mit extremer Armut zu kämpfen. Vom Neoliberalismus, den die indische Regierung seit Anfang der 1990er Jahre als politische Ausrichtung verfolgt, profitieren im Vergleich mit der restlichen Bevölkerung nur sehr wenig Menschen im Lande. Konkret möchte ich in meiner Arbeit auf die Rolle der Zivilgesellschaft in Indien eingehen. Anschließend an die obig erwähnten Umstände frage ich, welchen Einfluss die indische Zivilgesellschaft auf diese hat. Dabei versuche ich, das Modell der politischen Kultur nach Gabriel Almond und Sydney Verba auf die indische Zivilgesellschaft anzuwenden. So soll geklärt werden, von welcher Form politischer Kultur - nach Almond und Verba - die indische Zivilgesellschaft geprägt ist. Anschließend gilt es die Frage zu stellen, welche Rolle sich die Zivilgesellschaft innerhalb des politischen Systems selbst zuschreibt. Begreift man Zivilgesellschaft generell als eine formierte gesellschaftliche Vertretung gegenüber politischen Institutionen, welche durch ihre Meinungsartikulation einen Input für das politische System liefert, so kann diese Annahme mithilfe der System-Theorie nach David Easton wohl am besten beschrieben werden. Er geht von einem politischen System als einer Art "black box" aus, welche durch einen bestimmten Input einen bestimmten Output produziere. Durch diesen Ansatz möchte ich untersuchen, in welchem Maße die indische Zivilgesellschaft Input für das politische System erzeugt, so dass der Output dadurch möglichst breit mitgestaltet wird. Damit schließe ich an die obig erwähnte Frage des Einflusses der Zivilgesellschaft auf die politischen Gegebenheiten Indiens an. Nach dieser theoretischen Einordnung werde ich versuchen, empirisch belegte Beispiele einer Partizipation der indischen Zivilgesellschaft am politischen System zu finden. Im besten Fall lassen sich damit jene Schlüsse ziehen, die es erlauben, diese Beispiele aus der Praxis adäquat in einen theoretischen Rahmen zu setzen. Abschließend möchte ich noch einen vorausschauenden Blick auf die Zivilgesellschaft Indiens werfen: Welche Änderungen wären nötig (vorausgesetzt, dass sie es sind), damit die indische Zivilgesellschaft im Sinne Almond und Verbas von Individuen einer "participant political culture", der "besten" Form politischer Kultur, bestimmt wird.
BEGUTACHTERIN
Christa Wichterich

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