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VOLLANZEIGE #1904
Köhler, Benjamin: Die Praxistheorie und das Subjekt. Seminararbeit, 2011. * *http://textfeld.ac.at/text/1904/
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ABSTRACT
Zugespitzt und umfassend wurde der "Practice Turn" (2001) durch Theodore Schatzki, Karin Knorr-Cetina und Eike von Savigny ausgerufen, der später durch Reckwitz für den deutschsprachigen Raum als Sozialtheorie systematisiert wurde (vgl. Reckwitz 2003). Inhaltlich treten die sozialen Praktiken (altgriechisch: prâxis; Tat, Handlung) in der Praxistheorie zwischen Handeln und Struktur auf der Mesoebene in den Vordergrund, die neben dem Kontext, der kulturelles Wissen, Normen oder Werte ausdrückt, auch die subjektive Perspektive berücksichtigt. Dabei sind folgende inhaltliche Vorläufer zu nennen, die neue handlungstheoretische Perspektiven aufschlugen: Harold Garfinkels (1967) Gedanken zu Routinehandlungen und Bourdieu (1972) mit der "Theórie de la pratiqe", aber auch Michel Foucault (1978) mit seinem Gouvernementalitätskonzept oder Anthony Giddens (1984) mit der "Theory of structuration" (vgl. Reckwitz 2003: 283, Bongaerts 2007: 254). Während Giddens beispielsweise mehr in den Praktiken die Bedeutung der Akteursperspektive hervorhebt, betont Bourdieu in seinem Habituskonzept eher das Gewicht der Strukturen. Für die Arbeit möchte ich vor allem die inhaltlichen Ansätze Theodore Schatzkis (1996, 2002) in den Vordergrund rücken, da dieser explizit die Theorie sozialer Praktiken aufmachte, was bei den anderen Vertreter_innen oftmals bestritten wird. Dabei möchte ich vor allem auch durch Reckwitz Systematisierung (2003, 2004, 2008) den Mehrwert für die soziologische Theoriebildung und eine neue Perspektive zum Verständnis des Subjekts herausarbeiten. Dazu soll nach einer Einleitung zum Practice Turn in einem ersten Schritt der Begriff der sozialer Praktiken nach Theodore Schatzki in den Blick geraten, in dem vor allem die Materialität und die Logik der Praktik herausgestellt werden soll. Um dies anschaulich zu halten, möchte ich versuchen, Kernaussagen am Beispiel eines fiktiven Bewerbungsgespräches zu illustrieren. Nach dem hier anschließend die Rolle des Wissens geklärt wurde, möchte ich in einem zweiten Schritt handlungstheoretische Reflexionen zur Praxistheorie anschließen. Im dritten Schritt soll dann der Gewinn einer neuen Subjektperspektive in den Vordergrund rücken bevor in einer abschließenden Zusammenfassung das innovative Subjekt diskutiert werden wird.
LITERATUR
Latour, Bruno | Schatzki, Theodore | Bourdieu, Pierre | Giddens, Anthony

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BEGUTACHTERIN
Hubert Knoblauch

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